Interkulturelle Kommunikation
Menschen lernen die spezifischen Normen, Werte und Verhaltensregeln ihrer Kultur in der Phase der Enkulturation als Kind. Mit den eigenen kulturellen Wahrnehmungs- und Handlungsrastern treten wir auch fremden Kulturen gegenüber (Ethnozentrismus). Da diese Muster in der Regel unbewusst sind, betrachten wie fremde Kulturen zunächst unreflektiert durch unsere kulturellen Brille, was dazu führt, dass wir vieles nicht verstehen, fehlinterpretieren und oft genug auch ablehnen bzw. abwerten.
Interkulturelle Trainings
Ziel von interkulturellen Trainings ist es, bei solchen interkulturellen Begegnungen erfolgreich zu kommunizieren und Missverständnisse zu vermeiden; kurz, interkulturelle Kompetenz/Sensibilisierung zu erlangen.
Zielgruppen für interkulturelles Training sind u.a.:
- Personen, die für längere oder kürzere Zeiträume im Ausland arbeiten (z.B. Entwicklungshelfer, Diplomaten, Manager, Experten, Berater etc.),
- Personen, die in international operierenden Organisationen tätig sind (z.B. in multinationalen Unternehmen, internationalen Organisationen etc.)
- Personen, die aus privaten Gründen längere Zeit im Ausland verbringen (z.B. als Familienangehörige oder Touristen),
Bei den effektivsten ik-Trainings werden nicht nur neue Informationen gesammelt (Änderungen auf der kognitiven Ebene), sondern es wird auch versucht, die Gefühle (emotionale Ebene) und das Verhalten (Verhaltensebene) der Teilnehmer gegenüber eine oder mehrere Kulturen und ihre Mitglieder zu verändern.
Methoden von interkulturellen Trainings
1. kulturspezifisch vs. Kulturallgemein
Kulturspezifische Trainings beziehen sich auf eine bestimmte Kultur, und bereiten die Teilnehmer auf diese spezifische Kultur vor. Kulturallgemeine Trainings versuchen die Teilnehmer auf generellen interkulturellen Begegnungen zu sensibilisieren.
2. didaktisch-informatorisch / erfahrungsorientiert-interaktionsbasiert
Didaktisch-informatorische Trainingsmethoden sind eher auf eine einseitige Kommunikation basiert, wo die Teilnehmer wenig partizipieren. Bei erfahrungsorientierte bzw. interaktionsbasierten Methoden müssen die Teilnehmer auch aktiv partizipieren.
Daraus ergeben sich 4 Trainingsformen:
- Kulturallgemein-didaktische Trainings (Kulturallgemeine Assimilator, Vortrag, Video, Fallstudie).
- Kulturspezifisch-didaktische Trainings (Kulturspezifische Assimilator, Vortrag, Video, Fallstudie, Sprachtraining).
- Kulturallgemein-erfahrungsorientierte Trainings (multikultureller Workshop, Simulation, Rollenspiel, Selbsteinschätzung).
- Kulturspezifisch-erfahrungsorientierte Trainings (Bikultureller Workshop, Simulation).
Als erfahrener interkultureller Kommunikator ermitteln wir Ihren Bedarf um so das bestmögliche Training für Sie oder Ihren Mitarbeitern zu entwickeln.
Die Trainings werden von Herrn Buülent Tulay durchgefuührt.
Kurz zur Person:
Geb. 1961 in der Tuürkei.
Seit 1978 in Deutschland
Studium der Rechtswissenschaften an der LMU
Seit 1989 interkulturelle Kommunikation fuür deutsche und tuürkische Unternehmen Netzwerker, Vorsitzender der DTW (Deutsch-Tuürkische Wirtschaftsvereinigung), Vorsitzender des Deutsch-Tuürk. Kulturrates
Vortraüge uüber interkulturelle Kommunikation in Deutschland, der Tuürkei und den USA.